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Konzertarchiv

Saison 2023/2024

  23. Konzertjahr  
  7 konzerte  

Erstes Konzert

 27. September 2023  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

Barbican Quartet

Amarins Wierdsma, 1. Violine  |  Kate Maloney, 2. Violine  |  Christoph Slenczka Viola  |  Yoanna Prodanova, Violoncello

Wolfgang Amadé Mozart
Streichquartett D-Dur KV 575

Benjamin Britten
Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 25

Robert Schumann
Streichquartett Nr. 3 A-Dur op. 41 Nr. 3

Kammermusik Mannheim

Schon bei seinem Debut in der Londoner Wigmore Hall ließ das Barbican Quartet aufhorchen. Sein Vorstoß in die vorderste Reihe der Nachwuchsquartette wurde 2018 und 2019 durch die ersten Preise beim Kammermusikwettbewerb St. Martin in the Fields und beim Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb bestätigt und fand im Herbst 2022 einen vorläufigen Höhepunkt durch den Gewinn des ARD-Wettbewerbs für Streichquartett.

Nach wie vor geht das Quartett neben den vielen internationalen Verpflichtungen seiner Ausbildung bei Günter Pichler, dem früheren Primgeiger des Alban-Berg-Quartetts, und beim Quatuor Ébène nach. Zu seinen Mentoren gehört auch Oliver Wille, der zweite Geiger des Kuss Quartetts, der das Quartett vor allem beim ARD-Wettbewerb betreut hat.

Zweites Konzert

 18. Oktober 2023  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

Van Baerle Trio

Hannes Minaar, Klavier  |  Maria Milstein, Violine  |  Gideon den Herder, Violoncello

Johannes Brahms
Klaviertrio Nr. 2 C-Dur op. 87

Franz Schubert
Klaviertrio Nr. 1 B-Dur op. 99

Kammermusik Mannheim

Das holländische Van Baerle Trio kann bereits auf eine 20jährige erfolgreiche Konzertlaufbahn zurückblicken, während der er es sich in die vorderste Reihe der europäischen Klaviertrios gespielt hat.

Die Musiker fanden sich in der Van Baerle Straße in Amsterdam, die dem Ensemble dann auch den Namen gab. Nach dem Gewinn von Top-Preisen u.a. 2011 bei der Vriendenkrans Competition Amsterdam und bei der Lyon International Chamber Music Competition sowie 2013 beim ARD-Wettbewerb war der Weg in die absolute Weltspitze nicht mehr weit.

Einer der großen Mentoren des Trios war der Pianist des legendären Beaux Arts Trios, Menahem Pressler. Konzertverpflichtungen führen das Trio in sämtliche europäischen Musikzentren und zu den großen internationalen Kammermusikfestspielen. Auch mit einigen CDs – u.a. mit den beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy -  haben sich die Van Baerles einen bleibenden Namen gemacht.

Drittes Konzert

 22. November 2023  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

Junges Podium

DUO N:N  |  Saskia Niehl, Violine  |  Nasti, Klavier und Cembalo

Heinrich Ignaz Franz Biber
Sonata representativa in A-Dur

Jean-Philippe Rameau
Le Rappel des Oiseaux und Auswahl weiterer Werke für Cembalo

Wolfgang A. Mozart
Sonate für Violine und Klavier e-moll KV 304

Claude Debussy
Sonate für Violine und Klavier g-moll und weitere Werke von Marc L. Vogler und Sofia Gubaidulina

Kammermusik Mannheim

Saskia Niehl (Violine) und Nasti (Klavier und Cembalo) lernten sich 2021 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover kennen. Ihre gemeinsame Begeisterung für Neue Musik, ungewöhnliche Repertoirekombinationen und experimentelle Konzertformate führte die beiden zusammen und sie gründeten das Duo N:N, um aus Ideen spannende Realität werden zu lassen.

Viertes Konzert

 24. Januar 2024  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

GrauSchumacher Piano Duo

Andreas Grau  |  Götz Schumacher

Ludwig van Beethoven
Acht Variationen über ein Thema des Grafen Waldstein WoO 67

Johannes Brahms
16 Walzer op. 39

Paul Hindemith
Sinfonie „Mathis der Maler“

Fassung des Komponisten für Klavier zu vier Händen

Kammermusik Mannheim

Das GrauSchumacher Piano Duo braucht man eigentlich in Mannheim nicht mehr besonders vorzustellen. Die beiden Pianisten haben sowohl in dieser Reihe als auch bei der Gesellschaft für Neue Musik mehr als ein Dutzend Abende für zwei Klaviere und für Klavier zu vier Händen bestritten und dabei in ihren klug ausgewählten Programmen alle wesentlichen Werke der Literatur dieses Œuvres aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert präsentiert. Als „Stammgäste“ und Freunde dieser Reihe interpretieren sie in diesem  Konzert neben Werken von Beethoven und Brahms die kaum bekannte Vierhändigfassung der Sinfonie „Mathis der Maler“ von Paul Hindemith.

Fünftes Konzert

 28. Februar 2024  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

Fauré Quartett

Erika Geldsetzer, Violine  |  Sascha Frömbling, Viola  |  Konstantin Heidrich, Violoncello  |  Dirk Mommertz, Klavier

Antonín Dvořák
Klavierquartett Nr. 1 D-Dur op. 23

Johannes Brahms
Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26

Kammermusik Mannheim

Auch das weltweit auf allen großen Kammermusikbühnen und Festivals gastierende Fauré Quartett gehört, seit diese Kammermusikreihe existiert, zu ihren ständigen Gästen, die man nicht mehr vorzustellen braucht. In seinen vielen Konzerten während der letzten 24 Jahre hat das Fauré Quartett in Mannheim nahezu das gesamte Repertoire dieser Gattung und darüber hinaus auch viele unbekannte und neuere Werke präsentiert.

Dieses Mal hat es neben dem bekannten Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26, das Brahms zusammen mit seinem g-Moll Quartett op. 25 für die gleiche Besetzung 1862 im Alter von 29 Jahren veröffentlichte, mit dem Klavierquartett Nr. 1 D-Dur op. 23 ein Werk von Dvořák im Programm, das anders als das bekannte Klavierquartett Es-Dur op. 87 nur selten auf den Konzertpodien erscheint. Zu Unrecht, wie dieser Abend und die Interpretation des Stückes vom Fauré Quartett beweisen werden.

Sechstes Konzert

 20. März 2024  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

Bennewitz Quartet

Jakub Fišer, 1. Violine  |  Štěpán Ježek, 2. Violine  |  Jiří Pinkas, Viola |  Štěpán Doležal, Violoncello

Joseph Haydn
Streichquartett C-Dur op. 54 Nr. 2, Hob. III: 57

Bohuslaw Martinů
Streichquartett Nr. 1 („Das Französische“)

Antonín Dvořák​
Streichquartett Nr. 11 C-Dur op. 61

Kammermusik Mannheim

Das Prager Bennewitz Quartet hat in dieser Reihe ebenfalls schon zahlreiche Gastspiele gegeben. Es gehört mit dem Smetana Quartett, dem Janáček Quartett und dem Prager Streichquartett in die Reihe der bedeutenden tschechischen Ensembles, die eine besondere tschechische Streichquartett-Kultur verkörpern.

Mit Dvořáks elftem Streichquartett haben die Musiker des Bennewitz Quartets eines der eher selten gespielten Kammermusikwerke im Programm. Eine Rarität ist auch das erste Streichquartett Bohuslaw Martinůs, das der tschechische Komponist, weil es in  Paris entstanden ist, sein „Französisches“ nennt. 

Siebtes Konzert

 17. April 2024  |  19:00 Uhr

Florian-Waldeck-Saal (C 5, Zeughaus)

Bartholdy Quintett

Anke Dill und Ulf Schneider, Violinen   |  Gustav Rivinus, Violoncello

Wolfgang Amadé Mozart
Streichquintett D-Dur KV 593

Alexander Zemlinsky
Zwei Stücke für Streichquintett

Antonín Dvořák
Streichquintett Nr. 2 Es-Dur op. 97

Kammermusik Mannheim

Und noch einmal enthält das Programm ein Werk von Antonín Dvořák, dessen vielseitiges kammermusikalisches Œuvre mit der Aufnahme seines zweiten Streichquintetts demonstriert werden soll. Im Gegensatz zum ersten Klavierquartett und dem elften Streichquartett gehört das zweite Streichquintett zu den sehr bekannten und viel gespielten Werken Dvořáks. Es entstand, wie das „Amerikanische“ Streichquartett op. 96 und die Sinfonie Nr. 9 „Aus der Neuen Welt“ op. 95, während des New Yorker Aufenthalts Dvořáks und fällt, wie jene beiden Stücke, durch die vielen Reminiszenzen an die tschechische Heimat auf, nach der sich der Komponist so sehr sehnte.

Mit dem Bartholdy Quintett gastiert in dieser Reihe zum ersten Mal eines der wenigen festen Ensembles für die Gattung Streichquintett.

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